Gemeinde Brunnthal Gemeinde Brunnthal

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wir stehen unmittelbar vor Fertigstellung unserer Dorfmitte Brunnthal. In den letzten Tagen wurde unermüdlich an der Baustelle gearbeitet, sogar am Feiertag wurden noch Strom-Leitungen freigemessen, um sicher in den Betrieb gehen zu können. Der Übergabetermin an die Gemeinde von den Firmen und Planern am 28. Juni steht Stand heute (Mitte Juni) und wir hoffen, dass uns der Brandschutz und auch die Telekommunikation mit den dringend erwarteten Anschlüssen keinen Strich durch die Rechnung machen. Wir von Gemeindeseite und von Seiten der betroffenen Gewerbetreibenden haben alles getan, um die Termine zu halten. Danach folgen noch die Bestuhlung und die Möbel für den Saal. Alles Weitere hängt an höherer Stelle, ob ab 5. Juli der „kleine Betrieb“ vom Wirt losgehen kann und eine Woche später, am Samstag 13. Juli ab 11 Uhr das Gelände und die Gebäude für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, feierlich eröffnet werden können. Ich bin gespannt aber zuversichtlich, eine verspätete Eröffnung in der Sommerpause, wäre für den Wirt und Hotelier umso schwerer…

Eine Erweiterung der sportlichen Kapazitäten erwarten wir von einer Benutzungsordnung für die neue Turnhalle, die im Zuge des Realschulbaus in Höhenkirchen-Siegertsbrunn gebaut werden soll. Nachdem der Brunnthaler Standort für die neue Realschule und damit auch die Mehrfach-Turnhalle in unserer Gemeinde vom Zweckverband für weiterführende Schule zugunsten von Höhenkirchen-Siegertsbrunn abgesagt wurde, ist die Frage der verstärkten Nutzung durch Brunnthaler Vereine gegen eine besondere finanzielle Beteiligung der Gemeinde diskutiert worden. Die Frage inwieweit oder ob sich unsere Gemeinde mit Investitionen in Höhenkirchen beteiligen soll, damit eventuell sogar ein- oder zwei Hallenteile am Bau der Turnhalle ergänzt werden, wurde wieder verworfen. Denn die Investitionen in anderen Gemeinden sind generell nach der Gemeindeordnung schwierig, auch unser bereits beschlossenes Pensum ist schon sehr beachtlich. Eine für rund 10 Jahre ausgerichtete Nutzung durch Gemeindevereine gegen Nutzungsgebühr scheint eine rechtlich zulässige und finanziell überschaubare Lösung zu sein. Der dann einstimmig beschlossene Antrag wird an den Zweckverband gestellt und wir werden sehen, wie er dort sowie im Landkreis angenommen wird. Der Landkreis ist für den Unterhalt der weiterführenden Schulen (somit auch für deren Turnhallen) verantwortlich, aus diesem Grund brauchen wir von dort die Unterstützung. Bereits jetzt müssen durch unser breites und stark ausgelastetes Sportangebot die Sportler in außergemeindliche Hallen ausweichen und ich hoffe sehr, dass unser Antrag Zustimmung findet. Dies wäre insbesondere für die Sportler für Handball und Tischtennis eine gute Übergangslösung, bis ein Bau einer Mehrzweckhalle in unserer Gemeinde nicht ganz aus den Blick gerückt ist. Darüber hinaus gibt es auch Platzbedarf für kulturelle Feste und Veranstaltungen und im Außengelände. Eine entsprechende Mehrzweckhalle zu bauen, die neben großflächigem Innenraum für Turniere auch entsprechende Außenflächen hat, wie z.B. Hartplätze oder einen Kunstrasenplatz für unsere beiden TSVs, deren Fußball-Abteilungen seit kurzem sehr eng zusammenarbeiten, und natürlich auch Parkplätze, ist planungs- und flächenbedürftig. Wir haben das Projekt aber weiterhin im Auge (Finanzplanung) und hoffen dass der entsprechende Zeitpunkt näher rückt, und ein entsprechender Fördertopf für den Breitensport aufgemacht wird. Denn im Moment ist in unserem Haushalt nur Geld für die Planung eingestellt, Investitionen in Höhe von 1,6 Millionen Euro für weiterführende Schulen (ohne Realschule), für den Ausbau der Wasserversorgung (4,5 Millionen Euro) und Straßensanierung (2,4 Millionen Euro) wurden in der 24-Millionen-Euro-Planung der Gemeinde bis 2022 als wichtiger und vorrangig beschlossen . Eine Mehrzweckhalle inkl. Außenanlagen würde hier wahrscheinlich mit mindestens 10 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Einnahmen in dieser Höhe haben wir auch nicht aus dem neuen Projekt der Parküberwachung in unserer Gemeinde zu erwarten. Und um irgendwelchen Gerüchten gleich zuvor zu kommen: Die Gemeinde hat sich dem Verband der Kommunalen Parküberwachung nicht angeschlossen, um den Haushalt aufzubessern. Vielmehr sind die Beschwerden seitens der Bürger immer mehr geworden und so hat der Gemeinderat darauf reagiert. Der Parkdruck im öffentlichen Bereich ist enorm: Langzeitparker auf den Plätzen an den Vereinsheimen, Straßenparker bis in den Kreuzungsbereich hinein, zugeparkte Geh- und Radwege. Auch im fließenden Verkehr wird die Überwachung weiterhin stattfinden, denn die Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen auch ernst genommen werden. Seit kurzem besteht eine Tempo-30-Zone auf der Münchner Straße wegen der angrenzenden Schule und den Kinderbetreuungs-Einrichtungen. In der Zeit von 7 bis 18 Uhr ist hier werktags nur noch Tempo 30 erlaubt. In Hofolding war eine adäquate Umsetzung nicht möglich, weil kein Rechtsgrund für diese Verkehrsanordnung vorgelegen hat. Deswegen bitte ich Sie: Halten Sie sich an die gesetzlichen Vorgaben der StVO beim Fahren wie beim Parken.

Einen wunderschönen Sommermonat Juli wünscht Ihnen

Ihr Stefan Kern

Erster Bürgermeister

MVG-Räder in Betrieb

An den S-Bahnhöfen Dürrnhaar und Höhenkirchen-Siegertsbrunn sind seit kurzem MVG-Radständer etabliert. Mit den dort verfügbaren Rädern und der entsprechenden MVG-App auf dem Handy können Nutzer des ÖPNV von den beiden Bahnhöfen direkt nach Brunnthal radeln. Die Minute kostet 8 ct, wenn das Rad wieder an einer Säule befestigt wird, dann werden zehn Minuten gutgeschrieben. So könnte die Fahrt von Höhenkirchen nach Brunnthal gratis sein. Gute Fahrt!