Gemeinde Brunnthal Gemeinde Brunnthal

Bekanntmachung zur Festsetzung eines Wassserschutzgebietes

07.01.2019 Vollzug der Wassergesetze und des Bayer. Verwaltungsverfahrensgesetzes; Festsetzung eines Wasserschutzgebietes für die Brunnen IV bis IX im Deisenhofener Forst in den Gemeinden Taufkirchen, Oberhaching, Sauerlach und Brunnthal

Wasserschutzgebiet.JPG

Zur Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung der Gemeinde Taufkirchen beabsichtigt das Landratsamt München für die Brunnen IV bis IX im Deisenhofener Forst ein Wasserschutzgebiet neu festzusetzen. Die Neufestsetzung ist notwendig geworden, weil die Gemeinde Taufkirchen die Brunnen I und III außer Betrieb und die Brunnen XIII und IX in Betrieb genommen hat.

Der Entwurf der zu erlassenden Verordnung sowie die dazugehörigen Pläne und Beilagen liegen in der Zeit 

vom 7. Januar bis einschließlich 7. Februar 2019 

während der Dienststunden in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Brunnthal, Münchner Str. 5, 85649 Brunnthal, Zimmer OG 06 (Herr Siegfried Hofmann) zur Einsichtnahme aus.

Jeder, dessen Belange durch die Festsetzung des neuen Wasserschutzgebietes berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, d.h.

bis zum 21. Februar 2019

Einwendungen gegen den Erlass dieser Verordnung schriftlich oder zur Niederschrift bei der Gemeindeverwaltung oder beim Landratsamt München, Fachbereich 4.4.2, Frankenthaler Str. 5 - 9, 81539 München, jeweils während der Dienststunden erheben.

Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonde­ren privatrechtlichen Titeln beruhen.

Ort und Zeitpunkt des nach Art. 73 Abs. 3 Satz 1 BayWG i. V. m. Art. 73 Abs. 6 BayVwVfG vorgeschriebenen Erörterungstermins werden rechtzeitig, mindestens aber eine Woche vorher, ortsüblich bekannt gemacht.

Jeder, der von dem Vorhaben betroffen ist, sowie Personen, die rechtzeitig Einwendungen erho­ben haben, können an diesem Erörterungstermin teilnehmen. Bei Ausbleiben eines Beteiligten kann auch ohne ihn verhandelt werden.

Die mündliche Verhandlung ist nichtöffentlich.

Sind mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen, können diese durch öffent­liche Bekanntmachung wie folgt ersetzt werden:

  • Personen, die Einwendungen erhoben haben, können von dem Erörterungstermin durch öffent­liche Bekanntmachung benachrichtigt werden und
  • die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen kann durch öffentliche Bekanntma­chung ersetzt werden.

Kategorien: Amtliche Bekanntmachungen