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Brunnthaler Konzerte

Die Gemeinde feiert 2017 das 30jährige Bestehen der Konzertreihe. Es werden jährlich fünf bis sechs Konzerte, darunter ein Konzert für Kinder, ein Streichquartett-Abend und ein Jazzkonzert, veranstaltet. Für Aufführungen mit Klavier steht ein Steinway-C-Flügel zur Verfügung. Namhafte Solisten und Ensembles treten im Musiksaal Brunnthal auf. Der Saal ist Teil des Musikhauses Brunnthal und wird wegen seiner besonderen Atmosphäre und Akustik vom Publikum, den Musikern und der Presse gelobt.

Informationen zu unserem nächsten Konzert:

Donnerstag, 1. Juni 2017   20 Uhr
Musiksaal Brunnthal, Hofoldinger Straße 16
Akkordeon klassisch
Ghenadie Rotari, Akkordeon 

Werke von Haydn, Grieg, Piazzolla, Zubitsky, Jokinen, Makonen

Der erregende Klang

Der Solist des Abends, Ghenadie Rotari (geb.1991 in Moldawien), perfektioniert  am Ende seines Studiums seine zeitgenössischen Musikkenntnisse bei Krassimir Sterev (Klangforum Wien) im Studieng. Master Neue Musik an der Hochschule für Musik und Theater München und ist Gewinner mehrerer internationaler Akkordeonwettbewerbe und Solist zahlreicher südosteuropäischer Festspiele.

Haben wir bis jetzt in Brunnthal Werke des Barock und der Wiener Klassik fûr Klavier – eigentlich fûr Cembalo oder Hammerflügel -, vornehmlich auf dem Klavier und vielleicht ein paarmal auf anderen Instrumenten wie Harfe oder Gitarre gespielt, erlebt, so dürfen wir nun gespannt sein, wie sie auf dem Akkordeon erklingen. Der neue Klangaspekt, der durch den Blasebalg beim Akkordeon hereinspielt, zeigt sich gleich zu Anfang des 1. Satzes der Sonate Es-Dur Hob.XVI:52 von Joseph Haydn (1732-1809): die majestätischen Akkorde klingen nicht gehämmert, sondern präsentieren sich mit einer Wucht, die sich kraft des Einsatzes des Blasebalgs „atmend“ darstellt. Der im Bereich des „Laut- und leise-werdens“ äusserst biegsame Orgelton des Akkordeons ist ein wichtiger Faktor, der diesem Instrument seine Faszination verleiht. Er kann aus Themen geradezu Arien entstehen und einen Akkord wie bei einem Symphonieorchester anschwellen lassen. Lassen wir einmal die Wahl des Instrumentes beiseite und richten wir unser Augenmerk auf die Schöpfung dieses o.g. Werkes von Haydn, so können wir feststellen, dass diese differenzierte und vielgestaltige letzte Sonate des Meisters die zeitliche Nähe seiner großen Londoner Symphonien erkennen lässt und dass sie ihnen an Stil und Gehalt ebenbürtig ist. Ein weiteres Werk des Abends ist ebenfalls nicht original für Akkordeon, sondern für Streichorchester geschrieben: Es ist die Holberg–Suite op.40 von Edward Grieg (1843-1907)Transkr.:Faukstad. Formal ist der Stil der Musik den höfischen Tanzformen des frühen 18. Jahrhunderts, also Musikformen zu Lebzeiten des dänisch-norwegischen Dichters Ludwig Holberg, nachempfunden, während die melodisch-harmonischen Anleihen in einem neoklassizistischen Stil oder anders ausgedrückt in einem „romantischen“ Blick auf die Musik der Klassik gehalten sind.

Zwischen diesen beiden Programmnummern werden folgende kürzere Stücke für Akkordeon vorgetragen: „Alone“ (impressionistisch anmutend) von Erkki Jokinen (geb.1941), „Floras Game“ (tangoartig) von Astor Piazzolla (1921-1992),Transkr.:Galliano, und “Flight beyond the time“ (jagend) von Petri Makkonen (geb.1967). Das im Sinne eines großbogigen, mächtigen Original-Akkordeon-Stücks die anderen Werke des Abends überstrahlende Werk ist die Sonate Nr. 2 Slavanskaja (1986) von Vladimir Zubitsky (geb.1953), den man zweifelsohne zu den bekanntesten Akkordeonisten und Komponisten der originalen Akkordeonmusik rechnen kann. Seine 6teilige Sonate ist eine Tour de force für den Konzertakkordeonisten. Die gesamte Sonate basiert auf der slawischen Volksmusik und deren Formen und Rhythmen und bietet ein Heiss-Kalt-Bad von schnellen Bewegungen und melancholischen und tragischen Zuständen. Obwohl dieses Oeuvre von östlich-rustikalem Kolorit durchzogen ist, ist es dank des Know hows seines Schöpfers ein Werk der Neuen Musik, in welchem auch moderne Akkordeon-Techniken den Hörer mitreissen.

Karten zu € 18 / erm. € 12 bei Frau Schober von der Gemeinde Brunnthal, Rathaus, Münchner Straße 5 und unter Tel. 08102 / 89012 Mo - Fr, 8 -12 Uhr und an der Abendkasse.

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