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Brunnthal im Landkreis München
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Brunnthaler Konzerte

Die Gemeinde feierte 2012 das 25jährige Bestehen der Konzertreihe. Es werden jährlich fünf bis sechs Konzerte, darunter ein Konzert für Kinder, ein Streichquartett-Abend und ein Jazzkonzert, veranstaltet. Für Aufführungen mit Klavier steht ein Steinway-C-Flügel zur Verfügung. Namhafte Solisten und Ensembles treten im Musiksaal Brunnthal auf. Der Saal ist Teil des Musikhauses Brunnthal und wird wegen seiner besonderen Atmosphäre und Akustik vom Publikum, den Musikern und der Presse gelobt.

Informationen zu unserem nächsten Konzert:

Lebenskreise. Ein Liederabend

Stephanie Hampl studierte Gesang an den Musikhochschulen Augsburg und München. Daraufhin wurde sie Sängerin am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und dann Ensemblemitglied am Theater Augsburg. Dort sang sie Rollen wie Rosina, Cherubino, Mercédès, Prince Orlowski und viele mehr. Gästeengagements führten sie an namhafte deutsche Theater. Helmut Rilling war einer der Dirigenten, unter deren Dirigat sie in zahlreichen Oratorien- und Konzertaufführungen  (u.a. Liederhalle Stuttgart, Bremer Glocke, Auditorio Nacional Madrid, Thomaskirche Leipzig, Philharmonie Berlin/München) auftrat. Mehrere Preise bestätigen ihre Karriere. Kilian Sprau studierte Klavier an der Münchner Musikhochschule  und ist Preisträger Internationaler Klavierwettbewerbe. Er konzertiert vor allem als Liedbegleiter. Sein besonderes Interesse gilt der Erarbeitung von Konzept-Programmen wie der „musikalischen Lesung“ Leidenschaft und Knillitäten , die er an vielen Spielstätten mit dem Schauspieler Sven Kaschte realisierte. Er war mehrmals offizieller Begleiter des Deutschen Mozartfests Augsburg. Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit. Als Musiktheorielehrer an deutschen Musikhochschulen und Autor von zahlreichen musikwissenschaftlichen Publikationen wie dem Reclams-Liedführer machte  er sich einen Namen.

K. Sprau schreibt zum Programm: Der Dichter Eduard Mörike führte ein äußerlich beschauliches Leben als schwäbischer Landpfarrer. Es ist unklar, wie lange sein Werk auf den verdienten  Ruhm hätte warten müssen, wäre nicht der Komponist Hugo Wolf (1860–1903) gewesen: Ihn regte Mörikes Schaffen zum ersten seiner vier großen Liederbücher an. Im Mörike-Liederbuch (1888) offenbart sich Wolfs musikhistorische Bedeutung erstmals in voller Größe und zeigt sich seine Kunst als Resümee des gesamten Liedschaffens des 19. Jahrhunderts. In der heute Abend vorgetragenen Liedgruppe präsentieren sich Komponist und Dichter von ihrer vielleicht liebenswürdigsten Seite: als Verfasser von Frühlingsliedern.

Zu den bemerkenswertesten Erscheinungen des romantischen Lieds gehört der sonst  als Symphoniker bekannte Hector Berlioz (1803–1869). In seinem Werk Les nuits d’été op. 7 (Sommernächte; 1840/41) schuf er den ersten bedeutenden französischen Liederzyklus. Die Texte von Théophile Gautier bilden den Sommer in all seinen Arten und Stimmungen ab.

Dramatische Steigerungen, leidenschaftliche Deklamation und mitreissende Klavierparts kennzeichnen Richard Strauss' (1864–1949)  persönlichen Liedstil. In der hier ausgewählten Gruppe versammeln sich Lieder zu Herbst- und Wintermotiven. Die Herbstlieder nach H. von Gilm  machen den Widerhall hörbar, den die sterbende Natur in der menschlichen Psyche findet. Winterweihe (Text: K. Henckell) lädt unwiderstehlich zur jahreszeittypischen Besinnung ein. In Winternacht (Text: A. F. von Schack) schließlich vollendet sich der Jahreskreis: hier entsteht aus unwirtlichem Sturmgebraus auf raffinierte Weise ein neuer Frühling.

Franz Liszt (1811–1886) galt unter den Komponisten des 19. Jahrhunderts als wichtiger Vertreter der nationalen Schulen.  In Die drei Zigeuner illustriert dezidiert ‚magyarisch‘ kolorierte Musik einen melancholisch-lebensweisen Text des Dichters Nikolaus Lenau, der die deutschsprachige Literatur des 19. Jahrhunderts in ähnlicher Weise für osteuropäische Einflüsse geöffnet hatte wie Liszt die Musik seiner Zeit.

Einen kulturellen Brückenschlag zwischen Ost- und Mitteleuropa vollzieht auch das Werk Paul Celans, eines der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts. Die Komponistin Erna Woll (1917–2005) bedient sich im Zyklus Sieben Rosen später einer nach innen gekehrten, teils fast meditativen Musiksprache.

Notorisch interessiert an der Kultur Osteuropas war auch der Komponist Johannes Brahms (1833–1897), unter dessen Liedtexten sich u.a. Gedichte  slawischer und baltischer Autoren finden. Zugkräftige Melodien und packende Rhythmen kennzeichnen seine Zigeunerlieder op. 103, (Texte: H. Conrat) in der die beunruhigenden Seiten einer ‚fahrenden‘, heimatlosen Existenz hinter vitaler Freude am freien, ungebundenen Leben zurücktreten dürfen.

 

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